Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Ankunft in Mailand - 1.650 Höhenmeter in 24 Stunden
27.07.2002, Mailand

Die Schweiz war finanziell teurer als geplant. Wir haben aber auch gut gelebt. Wir waren schon mal im Restaurant oder haben fuer unsere Verhaeltnisse oft im Hotel uebernachtet. Das schlaegt natuerlich dann mehr zu Buche. Richtigen Aerger hatten wir bis jetzt nur in Frankreich als wir vom Campingplatz geflogen sind.

Vom Campingplatz in Neuenburg folgten wir dem Radweg direkt am Rhein bis nach Basel. In Basel nutzten wir die Grossstadt um mein Fahrrad auf Vordermann zu bringen. Durch den nachtraeglichen Federgabeleinbau scheuerte sich das Tachokabel durch, so dass ein neuer Tacho faellig war. Auch ein neuer Staender war notwendig, um mein ueber 50 kg schweres Rad abstellen zu koennen. Wie sich spaeter herausstellte, war diese Investition nicht von langer Dauer. Anschliessend fuhren wir auf den Campingplatz nach Reinach. Von jetzt an folgten wir der Nord-Sued -Route des Schweizer Radwegnetzes. Gleich zu Beginn wurden unsere Kraefte bei der Ueberquerung des Schweiyer Juras auf eine harte Probe gestellt.

Durch huegeliges Land ging es weiter bis Aarau. Bei einer zuegigen Abfahrt ueber einen holprigen Waldweg zog ich mir einen und Tobias zwei Speichenbrueche am Hinterrad zu. Von nun an mussten wir vorsichtiger fahren. Unser Nachtquartier schlugen wir am Suedende des Sempachersees auf. Gleich am naechsten Morgen liessen wir unsere Raeder in einem Veloladen reparieren.Zunaechst ging es durch huegeliges Land bis zum Vierwaldstaetter See ueber Luzern. Wir setzten mit der Faehre ans andere Ufer ueber und strampelten leicht ansteigend bei regnerischem Wetter Richtung Gotthard.
Kleiner Pass in der Schweiz (bei Aarau)

Die Strasse wurde steiler und steiler, so dass wir nur noch im Schritttempo vorwaerts kamen. Wir mussten saemtliche Kraefte mobilisieren. In steilen Kehren schraubte sich die Strasse bis Andermatt hoch.


Hospental - Kurzer Halt
Wir fuhren noch bis Hospental weiter, wo wir in der Jugendherberge fix und fertig ankamen. Den schlimmsten Teil der Strecke hatten wir geschafft. Nach einer erholsamen Nacht ging es teilweise ueber die alte Passstrasse bis 2108 m auf den St. Gotthard hinauf. Wir hatten es geschafft! In den letzten 24 h legten wir 1650 Hoehenmeter zurueck. Zur Entschaedigung folgte eine schoenen Abfahrt bis Biasca. Wir kamen schnell voran. Anschliessend folgten wir dem Tal bis zum Campingplatz in Bellinzona. Am naechsten Morgen wartete bereits der naechste Anstieg auf den Monte Ceneri (554 m) auf uns. Die letzte Etappe der Schweiz fuehrte bis Chiasso.

Nach dem Grenzuebertritt fuhren wir durch das verkehrsreiche Como bis ins kleine ital. Staedtchen Cantu. Dort goennten wir uns ein schoenes Hotelzimmer. Ausgeschlafen fuhren wir am naechsten Morgen die wenigen Kilometer ueber die Landstrasse bis Mailand, wo wir einen Sightseeing Tag einlegten.

     
       

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