Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Die ersten Tage in der Türkei (1. Teil)
09.08.2002, Saraykoey (25km NW von Denizli)

Nach Ankunft im touristischen Cesme suchten wir unsere Pension auf und besprachen eine neue Route. Die bisher geplante Route ueber Ankara soll sehr verkehrsreich sein und ausserdem touristisch nicht so viel bieten haben wie unsere neue Route. Die neue Strecke verlaeuft ueber Denizli (Pamukkale),Dinar, Cay, Konya, Aksaray, Kayseri und Sivas. Danach mussten wir zunaechst in der Fussgaengerzone unseren Hunger mit einem Doener stillen.

Als ich am Morgen bei Sonnenaufgang durch den Muezzin geweckt wurde, kam ich mir schon vor, wie in einer anderen Welt. Ebenso musste ich mich auch erst an das Geld hier gewoehnen, denn selbst eine Flasche Fanta kostet an der Tankstelle schon eine Million Tuerkische Lira. Ich finde, man kommt sehr schnell mit diesen Buendeln an Scheinen durcheinander, aber man gewoehnt sich langsam daran.

Praktisch fuer Radler ist die Moeglichkeit an jeder Strassenecke zu fast jeder Uhrzeit einkaufen zu können. Ich freue mich immer ueber kuehle Getraenke. Am ersten Morgen starteten wir bereits um kurz nach 6 Uhr-keine studentische Zeit- aber die Hitze macht dies erforderlich. Wir folgten meist der huegeligen Kuestenstrasse, deren Anstiege mich richtig Kraft kosteten. Irgendwie war ich ganz schoen geschlaucht.

Die Faehrueberfahrt von Ancona nach Cesme war auch nicht so erholsam wie erwartet. Am Anfang waren die Temperaturen noch sehr angenehm, spaeter natuerlich sehr heiss. Die groesste Mittaghitze umgingen wir bei einer ausgedehnten Mittagspause. Kaum in der Tuerkei angekommen, machte mir mein Magen leichte Probleme. Das hat sich aber zum Glueck wieder gegeben. Ich finde uebrigens das Essen sehr lecker. Wir waren schon ein paar mal Doener essen. Nach 127 km uebernachteten wir bei Özdere nahe der Kueste in einem kleinen Hotel. Nach dem Essen endeckten uns einige tuerkische Kinder anderer Gaeste, die es sehr interessant fanden, mit uns tuerkisch zu sprechen. Ein Junge durfte sich probeweise auf Rolands Fahrrad setzen und war dementsprechend happy.

 

     
       

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