Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Die ersten Tage in der Türkei (2. Teil)
09.08.2002, Saraykoey (25km NW von Denizli)

Am naechsten Tag ging es ueber die Kuestenstrasse nach Selçuk weiter, wo wir in der schoenen "Australien and New Zealand Pension" uebernachteten. Nach einem steilen Berg am Anfang und nur 21 km war unser naechstes Etappenziel erreicht. Somit hatten wir den gesamten Mittag Zeit, uns die alte roemische Stadt Ephesus anzuschauen. Wir machten es uns bequem und fuhren per Sammeltaxi zur antikien Staette. Nach Rueckkunft und einigen Erledigungen in der Stadt konnten wir ein leckeres Abendessen auf der Dachterasse der Pension geniessen. Tolle Dachterrasse und einfach nur weiter zu empfehlen. Allerdings war unser Zimmer sehr warm, so dass ich wieder Probleme mit dem Schlafen hatte. Zum Glueck konnte ich mir noch einen Ventilator organisieren. Nach einem leckeren Fruehstueck auf der Dachterrasse der Pension starteten wir mit etwas Verspaetung um kurz nach 7 Uhr die weitere Etappe. Eigentlich wollten wir schon frueher fruehstuecken, als wir jedoch auf die Terrasse kamen, fanden wir jedoch nur einen schlafenden Angestellten vor. Hier scheint es ueblich zu sein, wenn die Pension ausgebucht ist, das die eigenen Leute an der Rezeption oder auf einer Couch schlafen. In Cesme weckten wir bei unserer Abfahrt zwei schlafende Familienmitglieder an der Rezeption.

Zunaechst wartete ein 5 Kilometer langer Anstieg auf uns. Obwohl es so frueh am Tag war, stroemte der Schweiss aus allen Poren. Nach dem Anstieg folgte ein Trockengang durch den Fahrtwind der Abfahrt. Wir folgten einer groesseren Strasse entlang des Flusses in Richtung Denizli. Der Verkehr war hier deutlich staerker als an der Kuestenstrasse, was aber aufgrund des Seitenstreifens kein Problem darstellte. Einige Kilometer von unserem 160 km entfernten Etappenziel Sarayköy endete jedoch der Seitenstreifen. Ab hier war des Fahren nicht mehr so angenehm. Hier konnte ich meinen Rueckspiegel voll einsetzen. Ausserdem machen sich die tuerkischen Fahrer mittels Hupe bemerkbar, wenn Radler im Weg sind. Viele hupen allerdings auch um uns zu gruessen. Kurz vor unserem Etappenziel gehen die ersten 3 Gaenge bei Roland nicht mehr. Wie sich spaeter herausstellte ist ein Kugellagerring gebrochen. Der oertliche Radhaeneler hatte einen groesseren Kugellagerring, der allerdings nicht richtig passte. Der Haendler schleifte den Ring etwas ab und schlug ihn mit dem Hammer an die entsprechende Stelle. Nach mehrmaligem Zusammenbau war die Nabe allerdings aufgrund der groessern Breite des Kugellagerrings immer noch nicht einsetzbar. Am Abend konnten wir auch nichts mehr unternehmen. So gingen wir erst einmal eine tuerkische Pizza essen. Die war sehr lecker, aber Roland beschaeftigte seine Nabe. Jetzt ist Roland gerade in Denizli per Bus und versucht dort eine Loesung zu finden. Wenn dies nicht klappt. dann koennten wir hier etwas laenger sitzen....

 

     
       

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