Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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"Dangerous people near Konya"
13.08.2002, Konya

Wir befuhren die Strasse Richtung Konya und wollten urspruenglich vor Konya wild zelten. Roland hatte sich schon auf eine Nacht unter Sternenhimmel gefreut, waehrend meine aelteren Knochen (o.k., so alt sind sie auch noch nicht, aber bei den guenstigen Hotelpreisen hier... ) sich meist ueber ein Bett und eine Dusche freuen.:-) Daher ueberlegte ich vor einigen Tagen auch aus Gewichtsgruenden auf das Zelt oder wenigstens die Haengematte zu verzichten, aber vielleicht brauchen wir es im duenn besiedelten Osten der Tuerkei oder dem Iran noch. Somit ueberzeugte oder vielleicht ueberredete mich Roland das Zelt weiter zu behalten.

Nach Warnungen aus der Heimat (meiner Eltern) und eines Restaurantbesitzers, der uns von "dangerous people near Konya" erzaehlte, die Campern nachts gerne ungebeten einen Besuch abstatten, war das Thema wild zelten zunaechst vom Tisch. Die Region um Konya soll eine Hochburg von Fundamentalisten sein.

Ausserdem gab es auf dem Hochplateau keine geeignete nicht ueber Kilometer einsehbare Uebernachtungsmoeglichkeit. So fuhren wir immer weiter und waren bald in der Vorstadt von Konya. Wir erreichten muede nach 167 km ein einfaches Hotel im Zentrum der Stadt. Gerade das letzte Stueck der Etappe hatte viel Kraft und Aufmerksamkeit im Strassenverkehr erfordert.

Nicht zuletzt wegen einem hilfsbereiten Tuerken, der uns auf dem direkten Weg durch einen Innenstadttunnel in Richtung Hotel per Rad vorausfuhr.

(Gesendet am 15.08.02)

 

     
       

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