Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Treffen mit anderen Reisenden
21.08.2002, Kayseri

Bei der Abfahrt aus Göreme ging es zunaechst eine extrem steile Flasterstrasse hinauf. Hier war schieben angesagt. Als ein Traktor vorbei kam, nutzte ich die Chance, um mich am Anhaenger festzuhalten. Nach einer kleineren Abfahrt erwartete uns auf einer Nebenstrecke ein richtig heftiger Anstieg ueber 5 km. An den Steilstuecken konnte ebenso nur geschoben werden. Selbst die Autos fuhren sehr langsam. Hier trafen wir einen spanischen Radfahrer, der vom Schwarzen Meer aus eine Tuerkei-Rundfahrt plante und ausgesprochen wenig Gepaeck dabei hatte.

Als wir endlich auf ca. 1500 m ankamen, hatten wir einen genialen Blick auf Kappadockien. Fuer die Muehen wurden wir mit einer Abfahrt ins naechste Dorf und einem Eis belohnt. Das Eis ist zwar nicht magenfreundlich, musste aber trotzdem sein.

Die weitere kilometerlange Abfahrt fuehrte uns zunaechst durch karge Landschaft mit Blick auf den 3916 m hohen Erciyes Dagi und im weiteren Verlauf durch ein gruenes Flusstal. Nach der Mittagspause waren nur noch 30 km auf einer ebenen Bundesstrasse zurueckzulegen. Man soll es kaum glauben, aber hier gab es fuer mich den ersten Fahrradweg in der Tuerkei (Anja wuerde dich erfreuen). Ich muss allerdings gestehen, wir sind auf der Strasse weitergefahren, denn der Radweg war nicht besonders gut.

Nach Ankunft im guenstigsten Hotel lt. Reisefuehrer waren wir sehr ueberrascht, denn es standen 2 weitere deutsche Reiseraeder vor der Tuer. Spaeter trafen wir dann Kerstin (22) und Thomas (27) aus Wuerzburg. Bei einem Tee fand eine laengere nette Unterhaltung statt. Nach einer vier woechigen Rundtour durch die Tuerkei geht es fuer Thomas alleine weiter nach Kairo. Thomas wuensche ich schon jetzt eine schoene Tour nach Aegypten.

(Gesendet am 24.08.02)

     
       

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