Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Abzocke im Restaurant
27.08.2002, Erzincan

Die Etappe fuehrte uns - wie koennte es anders sein- ueber die Berge ins 74 km entfernte Erzincan. Die Haelfte der Strecke zog sich meist langsam ansteigend auf einen weiteren 2200 m hohen Pass. Nach der Passhoehe ging es sehr steil und entsprechend schnell bergab. Bei den Passabfahrten kommt mein Helm zum Einsatz. Gerade am Anfang der Tuerkei hatte er tagelang nur als Sonnenschutz fuer meine Getraenkeflaschen auf dem Gepaecktraeger gedient.

In einem Restaurant bestellten wir Köfte mit dazugehoerigem Salat (ich weiss, soll man nicht essen). Keiner von uns fragte jedoch nach dem Preis. Das war der Fehler. Als es ans Bezahlen ging, sollten wir ueber 10 Mio TL (=7Euro) berappen. Das hoert sich fuer deutsche Verhaeltnisse nicht viel an, ist hier aber sehr teuer. Roland war wirklich empoert und machte dem Restaurantbesitzer dies klar. Roland zeigte auf eine Reklametafel mit viel geringeren Preisen. Darauf entgegnete der Wirt, wir haetten jeweils 1,5 Portionen erhalten. Nach weiterer Diskussion erhielt er 8 Mio TL und wir ritten von dannen.

In Erzincan suchten wir ein zentrales Hotel. Hier war das Preisniveau etwas hoeher als sonst ueblich. Wie sich fuer mich herausstellte, war es zu zentral, da nachts Lastwagen mit laufendem Motor davor hielten und ich mal wieder schlecht schlief. Ich freue mich wirklich auf ein ruhiges, sauberes, mueckenfreies Hotel. Ausserdem soll aus der Dusche auch warmes Wasser kommen, der Duschschlauch an der Wand aufzuhaengen sowie der Wasserdruck zum Duschen ausreichend sein. Aber das sind vielleicht ein paar Wuensche zu viel!

Was zu einem richtig tuerkischen Fruehstueck gehoert (und auch was nicht), erfahrt ihr im naechsten Bericht.

(Gesendet am 28.08.02)

     
       

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