Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Tacho bekam Beine
30.08.2002, Erzurum

Am naechsten Morgen war alles nur noch halb so schlimm, da mir schliesslich nur ein kleiner Betrag gestohlen wurde. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Als ich mein Rad beladen wollte, fehlte der Tacho samt Halterung, obwohl die Raeder nachts eingeschlossen waren. Die Tachohalterung war einfach am Kabel abgerissen. Da hatte ich endgueltig genug von diesem Kaff. Den Tacho wollte ich nach Moeglichkeit zurueck bekommen, auch wenn dafuer etwas "Theater" notwendig sein sollte. Bisher sprachen wir nur mit dem kleinen Sohn des Hotelbesitzers, aber irgendwann hatten wir das Familienoberhaupt da und fanden den Tacho unter einem Bett. Dem Chef war die Angelegenheit peinlich und er fuhr mit der Tachhalterung davon. Zwischenzeitlich wurden wir von einem ehemaligen Gastarbeiter zum Fruehstueck eingeladen. Wenigstens eine nette Begebenheit in dem Ort. Nach einiger Zeit kam der Chef mit angeloeteten Kabeln an der Tachohalterung wieder. So hatte sich dieses Problem erledigt (die Reparatur war uebrigens besser als in der Schweiz) und der Fahrtag konnte mit Verspaetung beginnen.

Zunaechst schlaengelte sich die Strasse ueber 30 km bis auf einen Pass hinauf. Der Pass war auf jedenfall ueber 200 m hoch, jedoch auf der Karte nicht verzeichnet. Im Anschluss erwartete uns eine 8km lange Abfahrt nach Aþkale (Askale). An einem ebenen Zwischenstueck ueberholte mich ein LKW, der zunaechst die weitere Abfahrt nur mit 40 km/h befuhr. Dann wurde der LKW schneller und zog mich in seinem Windschatten mit . Ich erreichte kurzfristig 68 km/h. Neuer Rekord und mit diesem Gepaeck wirklich schnell genug! An einem Rasthaus legten wir eine Mittagspause ein und spachtelten reichhaltig, so dass die Weiterfahrt eher traege wurde... Kurz vor Erzurum trafen wir den belgischen Motorradfahrer Niclas, der eine Tour durch die Tuerkei machte. Wir quartierten uns gemeinsam in einem Hotel ein.

(Gesendet am 31.08.02)

     
       

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