Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Dornen in den Maenteln
13.09.2002, Tabriz/ Iran

Wir wachten sehr frueh im Zelt auf, was auch mit dem allgemeinen Unwohlsein zusammenhing. Trotzdem sollte es nach Tabriz weiter gehen. Als wir die Raeder zurueck zur Strasse schoben, bohrten sich kleine Dornen in unsere Maentel. Bei Roland waren beide Maentel sofort platt und mussten gewechselt werden. Ich zog die einzelnen Dornen aus den Reifen und war von dem Start des Tages genervt. Als die Arbeiten erledigt waren, setzten sich drei schlappe und von Durchfaellen geplagte Radler mit Verspaetung in Bewegung. Mir aber ging es wohl noch am Besten.

Wir schlichen nur sehr langsam dahin und entschlossen uns nach 61 Radkilometern ab Marand einen Bus nach Tabriz zu nehmen. Wir hatten noch 2 Stunden bis zur Abfahrt Zeit und kamen mit einigen Iranern am Busbahnhof ins Gespraech. Das Gespraech wurde in Englisch gefuehrt und wir lernten wieder ein paar Woerter in farsi. Nach Tabriz fuhren wir mit einem Mercedes-Bus, der allerdings aelter als ich war. Das Baujahr wird bestimmt in den 60ern liegen. Zumindest hatte er normale Autotueren, die von den Passagieren zugefeuert wurden. Die Busfahrt war lohnend, da es (wenn auch extrem langsam an Steigungen) ueber eine Autobahn weiterging, die nicht auf unserer Karte verzeichnet war. Die Karten sind oft relativ ungenau und besonders "gut" fuer Radler zu gebrauchen (Masstab 1:2.500.000 Mio - andere Karten gab es weder in Deutschland noch im Iran)

In der Millionenstadt Tabriz angekommen, mussten wir uns durch den Verkehr vom Busbahnhof bis zu einem Hotel in der Innenstadt quaelen.

(Gesendet am 19.09.02)

     
       

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