Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Moped als Sammeltaxi
27.09.2002, Kashan / Iran

Am Morgen trafen wir auf unseren besten Bekannten: den Durchfall. Die Etappe fuehrte uns nach Kashan, allerdings mussten wir die unbeschilderte Landstrasse finden, um nicht auf die Autobahn zu gelangen. Dabei war uns ein geflohener Iraker behilflich, der uns durch die Stadt mit seinem Rad begleitete. Die Landstrasse fuehrte durch steppenartige Landschaft, die recht langweilig war. Solche Etappen werden uns in naechster Zeit oefter erwarten. Nach den letzten Ruhetagen (auch wenn es wenig Ruhe gab) war meine Motivation zum Radeln wiedergekommen.

Am Ortseingang von Kashan wurden wir von einigen Moped- und Fahrradfahrern bis ins Zentrum begleitet. Nach Beantwortung einiger typischer Fragen wie "My name is...?", was soviel heissen soll wie " What is your name?", beschlossen wir nicht auf den "Manager" des Golestan- Hotels oder besser gesagt der Golestan - Absteige zwei Stunden zu warten. Somit stiegen wir im besten Hause am Platze fuer 10 Euro pro Person ab. Wir machten einen Rundgang durch den geschlossenen Basar, denn es war Freitag, was in islamischen Laendern dem Sonntag in Deutschland entspricht. Im Anschluss besichtigen wir eine Moschee mit Windtuermen, die jeden Windzug in der Wuestenregion in die Raeume leiten.

Ein freundlicher Iraner machte aus seinem Moped ein Sammeltaxi. Er fuhr mit uns zu einer auch freitags geoeffneten Hamburgerbude. Das Moped war mit uns drei und unseren Plastiktueten sehr beladen.

Am Abend informierte ich mich im Internet ueber die Faehrverbindungen nach Indien. Vom Internetcafe wollte ich mit dem Taxi zurueck fahren. Es kam jedoch kein Taxi vorbei und ein Junge nahm mich auf seinem Moped mit. Zwischenzeitlich hatte er noch Freunde auf zwei anderen Motorraedern getroffen. Am Hotel ueberredeten sie mich mit ihnen durch die Stadt zu fahren. Das Moped hatte die Lampe verloren und anschliessend ging es mit 7 Personen auf 2 Mororraedern flott durch die Stadt. An einigen Kreuzungen wurde gehupt und zwischen den Autos hindurch gefahren. Ich war froh, als ich nach einem Foto unter einer Strassenlaterne im Hotel unfallfrei ankam.

(Gesendet am 01.10.02)

     
       

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