Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
Menue
*Information*
 
HOME
Ausrüstung
Etappen
Fahrrad
Fotos
Gästebuch - (*lesen*)
Links
Reisebericht
Reiseroute
Reparaturen
 
 
*Impressum*
 
Durch die Berge und wilde Uebernachtung am Fluss
06.10.2002, Qader Abad / Iran

Zunaechst ging es mit erstaunlich hoher Durchschnittsgeschwindigkeit weiter. An den ersten Bergen wurden wir jedoch ausgebremst. Roland kuerzte die Anstiege durch einige LKW als Zughilfe ab, waehrend Robert und ich mich erst spaeter nach einer Mitfahrgelegenheit umschaute. Wir wollten es uns auch etwas bequemer machen. Die Mitfahrgelegenheit war schnell gefunden, denn ein LKW-Fahrer hupte und signalisierte, mich mitnehmen zu wollen. Ich konnte mich an der Leiter hinter dem Fahrerhaus optimal festhalten und so erreichten wir nacheinander die Passhoehe per LKW.

Auf der weiteren Strecke lockerte sich die Kurbel an Roberts Rad und dies erforderte mehrere Zwangspausen. Nach der Mittagspause in dem einzigen Ort an der Strecke, hatten wir einen weiteren Pass zu erklimmen. Fuer uns war jedoch kein LKW greifbar. Auf der Gegenspur kamen uns kolonnenweise Laster mit geringster Geschwindigkeit entgegen, die uns gruessten und wir natuerlich freundlich zurueck gruessten.

Langsam daemmerte es und wir schauten uns nach einem Schlafplatz um. Im Tal der kargen Gebirgslandschaft gab es einen Fluss, zu dem wir einen steilen Feldweg hinunter fuhren. Eine schoene Uebernachtungstelle gab es, wie wir erst im Tal feststellten, nur auf der anderen Seite des Flusses. Somit trugen wir nach 133 km die Packtaschen und die Raeder durch den kleinen tiefen Fluss mit recht starker Stroemung. Wir hatten uns den ganzen Tag schliesslich kaum sportlich betaetigt. :-) Auf diese Aktion hatte ich eigentlich gar keine Lust, aber meine Mitfahrer wollten diesen Schlafplatz nutzen und ich beugte mich der Mehrheit.

Roland spannte seine Haengematte zwischen den Baeumen an einem weiteren kleinen Bach auf. Robert und ich uebernachteten im deutlich waermeren Zelt. Das Moskitonetz des Zelts war ebenfalls sehr angenehem, da wir uns langsam der malariagefaerdeten Region naeherten.

(Gesendet am 13.10.02)

     
       

© 2002-2005