Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Ueber die Berge zu einer alten Karavanserei
14.10.2002, bei Kazerun / Iran

Die letzten Fahrtage im Iran standen uns bevor. Wir starteten bei angenehmen Temperaturen (Hoechsttemp. 28 Grad) und befuhren die ansteigende Strasse. Nach den Ruhetagen war ich sehr motiviert. Robert hatte wieder einige Probleme mit seiner gelockerten Kurbel. Kurz vor der Mittagspause erwartete uns ein fieser Anstieg, der mir jedoch gar nicht viel ausmachte. Vom Gipfel fuhren wir in ein Dorf und konnten ein Canyon bewundern. Zur Mittagszeit gab es wieder einmal Hamburger, wie koennte es auch anders sein. Nach dem Essen waren wir alle total fertig. Trotzdem fuhren wir aus dem Dorf und bogen in ein Schotterweg ein, der auf unseren Karten als kleine Nebenstrasse verzeichnet war. Nachdem wir uns bei einigen Leuten rueckversichert hatten, ob dies der richtige Weg war, starteten wir unsere Fahrt an Nomadenzelten vorbei. Der Weg war eine deutliche Abkuerzung nach Kazerun und er ging steil ueber die Berge. Teilweise mussten wir sogar schieben. Als wir den hoechsten Punkt des Weges erreicht hatten, erwartete uns eine sehr holprige Abfahrt, die unseren Raedern alles abverlangte. Bei Roland ging eine Mutter der Lowriderbefestigung verloren, die jedoch direkt aus meinen Vorraeten ersetzt werden konnte. Als wir den kurvenreichen Weg hinunter fuhren, sahen wir unsere Uebernachtungsmoeglichkeit, eine alte Karavanserei mit herrlichem Blick ueber das Tal. Auf Roberts Teppich konnten wir bei Halbmond zu Abend essen und den Blick ins Tal geniessen. Auf dem Dach der etwas zerfallenen Karvanserei schliefen wir in unserem Zelt bzw. Roland davor. Insgesamt war dies ein sehr schoener aber auch sehr harter Tag.

(Gesendet am 17.10.02)

     
       

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