Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Durch gruene indische Landschaften
06+07.11.2002, Godhra und Modasa/Indien

Reisetag: 6.11

Es standen wieder richtige Radtage an und der Tag begann mit Regen (wie ungewohnt). Als wir die aermeren Viertel am Stadtrand mit viel Muell am Wegesrand hinter uns gelassen hatten, erwartete uns eine tolle gruene Landschaft mit viel Baeumen (auch Palmen). Auf der Nebenstrecke gab es wenig Verkehr und ploetzlich tauchte eine Mautstelle vor uns auf . Wir konnten jedoch kostenlos auf einem kleinen Weg fahren. Auf der weiteren Strecke gab es noch einige Baustellen mit Schotterpiste und fest verankerten Schildern "Go slow - Men at work". Nur Arbeiter waren wohl schon laenger nicht mehr an der Baustelle gewesen. Roland zog sich einen Platten durch eine Dorne zu. Bei der Reparatur stellte er fest, dass der Lowrider an der linken Seite gebrochen war. Nach 86 km erreichten wir Godhra und uebernachteten in einem Guesthouse.

Reisetag 7.11 Modasa

Grossfamilie in unserem Hotelzimmer

Am Morgen fuehlte ich mich wie geraedert. Ich konnte wegen dem Verkehrslaerm und vielen Krachern zu Happy Diwali kaum schlafen. Ausserdem waren die Fensterscheiben teilweise kaputt und einige Muecken (Malariagefahr!) kamen in unser Zimmer. Meinem Koerper goennte ich zu diesem Anlass ein besonderes Deo der Marke Autan.

Bei der Etappe nach Modasa wurde die Landschaft wieder trockener und die Strasse hatte viele Schlagloescher und Risse. Die indischen Strassen sind vom Standard wesentlich unter dem iranischer Strassen.

Unterwegs machten wir in einem Dorf eine Mittagsrast. Nachdem wir bestellt hatten und uns setzen wollten, rannte vor uns eine Ratte quer durch den Raum. Danach schmeckte das Essen gleich doppelt so gut.

In Modasa uebernachteten wir in einem Hotel fuer 1 Euro pro Person. Am Abend wurden wir vom Hotelbesitzer und seinen Kindern zum Essen eingeladen. Neben der obligatorischen Fotoschow und einigen Gespraechen spielte Roland mit den Kids Fussball. Eine Frau wollte unbedingt eine Euromuenze aus unserem Hotelzimmer sehen. So folgten mir 15 Personen ins Zimmer, die die Euromuenzen und unsere Raeder begutachteten.

(Gesendet am 10.11.02)

     
       

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