Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Bier aus der Teekanne in Udaipur
10+11.11.2002, Udaipur /

Der Tag in Udaipur begann mit einem Fruehstueck auf der Dachterrasse unseres Hotels mit herrlichem Blick auf den Lake Pichola und den Lake Palace. Ich besichtigte den imposanten City Palace und einen weiteren Tempel in der Stadt. Einen grossen Teil der Zeit verbrachten wir in unserem Stamminternetcafe, um die Berichte upzudaten. In Udaipur wurde der James Bond Film "Octopussy" gedreht und daher wird dieser Film auch fast in jedem Hotel am Abend gezeigt. Der Film stellt einige Szenen in Udaipur dar und gibt daher einen Eindruck von dieser Stadt.

externer Link: http://www.ent.ohiou.edu/~kartik/udaipur.html

Von den Besichtigungen in Udaipur konnten wir nicht genug bekommen und machten daher einen Tagesausflug nach Ranakpur, einem sehenswerten Ort mit einem der imposantesten Jain Tempel. Anfangs ueberlegten wir unsere weitere Fahrtroute ueber Ranakpur zu legen, entschlossen uns aber dann, diesen Ausflug per Taxi zu dem 90 km entfernten Tempel zu machen. Roland traf den Hollaender Job, der sich mit uns das Taxi teilte. Wir starteten mit einem englischen Cab unter staendigen Einsatz der Hupe, denn alles was im Weg war, musste von der Strasse gehupt werden. Fuer uns war das keine neue Erfahrung, denn das Gehupe haben wir schliesslich den ganzen Radtag um die Ohren. Die Laster forderten mit ihrem Schriftzug "horn please" gerade zum Hupen auf. Die Strecke war landschaftlich sehr schoen und gebirgig. Auf der am Ende einspurigen Strecke wurden wir gut durchgeruettelt und wir waren froh, diese Strecke nicht per Rad zurueckgelegt zu haben. Am Tempel hatte ich eine kurze Hose an und musste mir daher eine chique Jogginghose zum Ueberziehen leihen. Der Tempel war aus weissem Stein und hatte viele Steinmetzarbeiten. Im ganzen war es ein gelungener Ausflug nach Ranakpur.

Am Abend trafen wir Job auf der Dachterrasse unseres Hotels zum Essen. Wir bestellten Bier (obwohl es nicht auf der Karte stand) und erhielten eine Kanne Tee. Das Bier war in der Teekanne, da unser Hotel keine Lizenz zum Bierverkauf hatte. Wie wir spaeter merkten, waren wir nicht die einzigen "Teetrinker" an diesem Abend. Normalerweise bin ich kein grosser Teefan, besonders den indischen Tee mit sehr viel Milch und einer Haut mag ich nicht so. Diese neue Form des Tees schmeckte mir aber ausserordentlich gut. :-)

(Gesendet am 23.11.02)

     
       

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