Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Die Fahrt nach und die Tage in Jaipur
16-19.11.2002, Jaipur /

Von Ajmer ging es mit einem 26 km/h Durchschnitt nach Jaipur, der pinken Stadt (viele Haeuser sind pink gestrichen). Die Landschaft war oft trocken, die Etappe war daher eintoenig. Zudem war der Highway mit vielen Lastern befahren. Da wir neben den Fussgaengern zur niedrigsten Kaste gehoeren, hatten wir oftmals die Strasse zu verlassen. Am Morgen naeherte sich langsam ein besonders bunter und schoener Truck, in dessen Windschatten wir uns bei 32 km/h haengen konnten. Im Laufe des Tages ueberquerte eine Frau ohne nach dem Verkehr zu gucken mit ihren Kindern die Strasse und Roland konnte nur durch ein Vollbremsung aus 30 km/h ein Zusammenstoss verhindern.

In Jaipur hatten wir uns durch den Stadtverkehr zu quaelen, der aus Fussgaengern, sehr vielen Fahrradrikschas, Autorikschas, Autos, Karren und manchmal sogar Elefanten bestand. Im Hotel angekommen, fuehlte sich Roland ziemlich schlecht und wir gingen daraufhin zum Arzt. Die befuerchtete Malariaerkrankung (alle Anzeichen waren gegeben) lag zum Glueck nicht vor. Er hatte ein Infektion. Da ich ebenfalls mit Durchfall und Magenschmerzen zu kaempfen hatte, verbrachten wir den ersten Tag in Jaipur mehr oder weniger im Bett. Ich starrte an die Decke und konnte sehen, wie sich der Deckenventilator drehte und drehte.... sehr spannend.

Am naechsten Tag starteten wir mit einer Fahrradrikscha (diesmal waren wir ganz faul) zu einer Besichtigungstour (Observatorium, Amber Fort...). Mit dem Fahren lassen hielten wir es aber nicht lange aus, denn erstens hatte der schmaechtige Inder mit uns viel Gewicht mit seiner schaltungslosen Rikscha zu bewegen und wir wollten auch mal selbst mit so einem dreiraedrigen Gefaehrt durch die Stadt fahren. So wurden wir abwechselnd zum Rikschafahrer und der Inder setzte sich als Fahrgast hinten drauf. Auf der Strasse loeste dies Verwunderung aus.....

(Gesendet am 23.11.02)

     
       

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