Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Tacho fast gestohlen
20.11.2002, Bahlawi /

Trotz meinem immer noch andauernden Magenproblemen starteten wir am Morgen ueber die Nationalstrasse Richtung Agra. Erstaunlicherweise war die Etappe easy going und nach 106 km erreichten wir ein Hotel in Bahlawi. Doch bei einer Pause zur Mittagszeit machte sich der Jugendliche unseres Rasthauses an Rolands Tacho zu schaffen und haette ihn fast direkt vor unseren Augen abgerissen. Es sammelten sich sehr viele Leute um uns herum, die allerdings nur guckten und nichts sagten. Insgesamt war dies ein dreiste Aktion... und wir suchten schnell das Weite.

Sturz und Nationalpark
21.11.2002, Bharatpur /

Bei der Etappe nach Bharatpur war ich zwischenzeitlich ziemlich fertig und mir war es schwindlig. Kurz nach einer Pause fuhr Roland vor mir und bremste. Ich wollte an ihm vorbeifahren und blieb mit der Lowridertasche an seinem Gepaeck haengen und stuerzte auf die Strasse. Das Resultat der Aktion waren einige Schuerfwunden und Knieprobleme. Aber zum Glueck nichts ernsteres. In Bharatpur wollte ich einen Arzt aufsuchen, nicht wegen dem Sturz, sondern wegen den immer schlimmer werdenen Magenproblemen, obwohl ich nur "trocken Brot und Mineralwasser" zu mir genommen hatte. Der Eigentuemer unseres Hotels wollte mich zu einem Privatarzt schicken, da das Krankenhaus nur bis 3 Uhr geoeffnet haette. Ich vermutete dahinter vielmehr eine Kommissionsgeschichte und fuhr mit einer Fahrradrikscha ins Krankenhaus. In diesem staatlichen Krankenhaus wollte ich nicht laenger behandelt werden. Auf dem Flur wurde schon laenger nicht mehr geputzt und die Betten sowie die medizinischen Geraete schienen schon ziemlich alt und gammelig zu sein. Zwischen ein paar Indern erkundigte sich eine Aerztin nach meinem Problem und schrieb mir auf einen Schmierzettel Medikamente auf.

Nach der Rueckkehr machte ich mich, obwohl es schon recht spaet war, zum Keoladeo National Park auf, um einige Tiere (vom Papagei bis zum Kranich) zu sehen. Das beste an dem Park, in dem ich mit meinem Rad fuhr, war allerdings die Ruhe und das fehlende Gehupe der Autos.

Fatehpur Sikri - die perfekte Stadt
22.11.2002, Fatehpur Sikri /

Eine kurze Fahrt von lediglich 24 km zur naechsten Sehenswuerdigkeit stand uns bevor. Die kurze Strecke reichte mir auch, da mir meine Beine und Knie von dem Sturz schmerzten.

In Fatehpur Sikri erkundeten wir die perfekte Stadt (zumindest den kostenfreien Teil) und den restlichen Tag nutzte ich zur Erholung.

(Gesendet am 23.11.02)

     
       

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