Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Taj Mahal
23-25.11.2002, Agra /

Das naechste Ziel war die Stadt Agra mit dem weltbekannten Taj Mahal. Auch an diesem Tag hatten wir nur eine kurze Distanz von 39 km zurueckzulegen. In Agra quartierten wir uns in einem Touristenhotel ein und besichtigten nach einem Besuch bei einer amerikanischen Pizzakette den Taj Mahal. Der Taj Mahal , das touristisch bedeutendste Monument Indiens, ist wirklich sehr beeindruckend. Die Besuchermassen und der fuer Auslaender hohe Eintritt sind allerdings nervig.
Die restliche Zeit in Agra ruhten wir uns aus und gammelten in unserem Hotel herum.

Sinkende Fahrradpreise
26.11.2002, Mainpuri /

Bei der weiteren Strecke nach Faizabad (ueber Lucknow) war Kilometerfressen angesagt. Von Agra fuhren wir zunaechst auf der Nationalstrasse 2 mit sehr dichtem LKW-Verkehr. Das machte keinen Spass und wir wurden immer wieder gezwungen, auf den unbefestigten Seitenstreifen zu fahren.

Unterwegs kam ich mit einem radelnden Inder ins Gespraech. Er wollte sofort den Preis meines Rades wissen (wie viele Leute auf der Tour). Mittlerweile ist es schon fuer 200 Euro zu haben. Seit der Tuerkei hat ein extremer Preisverfall stattgefunden.. Aber selbst bei einem Kaufpreis von 200 Euro loest man nur Erstaunen ueber den unbezahlbaren Preis aus. Das Gespraech wurde durch die abgesprungene Kette des Inders allerdings schnell beendet.

Roland fuhr einem anderen Radfahrer auf das Rad auf und konnte sich erst in der Mitte der Strasse wieder fangen. Dabei knickte er sich den Fuss um.

Die weitere Etappe fuehrte auf einer Nebenstrecke entlang, die vom Verkehr viel angenehmer zu fahren war, dafuer bestand diese Strasse fast ausschliesslich aus einer Holperteerdecke mit vielen Schlagloeschern. Nach 117 km kamen wir in Mainpuri durchgeruettelt an und uebernachteten fuer fast 2 Euro pro Person (Touristenpreis!) in einem Loch. Wir waren allerdings froh, in diesem Hotel untergekommen zu sein. Das erste Hotel wollte naemlich keine Auslaender aufnehmen und so blieb an diesem Ort nur noch die zweite Absteige uebrig. Anfangs gab es in unserem Hotel keinen Strom, dafuer umso mehr Moskitos. Spaeter brummte ein Stromgenerator vor unserem Fenster. na dann gute Nacht!

(Gesendet am 04.12.02)

     
       

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