Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Ueberquerung des Ganges
27.11.2002, Bhangarmau /

Weiter ging es ueber kleine Nebenstrassen und bei jedem Stopp waren wir sofort von 30 Personen umlagert. Seitdem wir im Staate Uttar Pradesh waren, konnten die Menschenansammlungen wieder mit dem Iran mithalten. Ein echter Lichtblick auf diesen laendlichen Etappen war ein Uttar Pradesh Tourist Restaurant zur Mittagszeit. In diesem Restaurant bekamen wir leckeres Essen (saubere Kueche!) und schlugen uns die Baeuche voll. Am Nachmittag ueberquerten wir den Ganges und uebernachteten in einem Holzpritschenlager an der Landstrasse. In dem zur Strasse offenen Bau schliefen wir auf einer Holzpritsche fuer 20 Cent/Person. Der alte Betreiber verscheuchte die ganzen Schaulustigen und wir richteten die Pritschen mit Therm a rest-Matten, Schlafsack und Moskitonetz her. Besonders bei der selbstaufblasbaren Therm a rest-Matte schaute der alte Mann wie bei einem Weltwunder.

Ueber das flache Land
28.11.2002, Lucknow /

Nach der Nacht in der Holzpritschenbude starteten wir bereits vor 7 Uhr morgens und fuhren durch Bhangarmau, in dem viele Leute sich an brennenden Muellfeuern waermten. Die ganze Tagesetappe fuehrte ueber kleinste holprige Wege mit vielen Radfahrern. Das Radfahren war anstrengend und ging nicht vorwaerts. Die Ruettelei machte uns fertig. Unterwegs war die Versorgung mit Essen und Getraenken zumindest fuer westliche Maegen recht schwierig. Die Fahrt ins Zentrum von Lucknow war ziemlich verkehrsreich und stressig.

Kilometerfressen
29.11.2002, Faizabad /

Von Lucknow ging es wieder entlang einer Hauptstrasse bis ins 129 km entfernte Faizabad. Auf dieser Strecke war deutlich mehr Verkehr unterwegs und wir mussten uns fuer diese Etappe ganz schoen motivieren. Zum Glueck rollte es auf dieser Nationalstrasse sehr gut. Bei einem Speichenbruch hatte Roland erneut einen Platten, da sich die Speiche in den Schlauch bohrte. Bei der Reparaturaktion wurden wir von ca. 50 Indern umlagert. Am Abend uebernachteten wir im besten Hotel von Faizabad (das Gepaeck wurde auf das Zimmer getragen, trotzdem gab es Maeuse) mit einem guten Restaurant. Das hatten wir uns nach den Tagen auf dem Land wirklich verdient.

(Gesendet am 04.12.02)

     
       

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