Eine Fahrradtour von Deutschland nach Nepal
   
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Auf zum Reiseziel Kathmandu
10.12.-11.12..2002, Kathmandu /

Die Fahrt fuehrte durch wunderschoene Landschaft mit einem Fluss und den Bergen. Die Strasse schlaengelte sich an den Bergen entlang und wir hatten Blick auf das kristallklare Wasser des Flusses. An dieser Hauptstrecke in Nepal gab es immer wieder kleine Verkaufsstaende und Huetten. Kurz vor Muggling sah ich ueber eine Haengebruecke aus Richtung Pokhara die beiden Trucks unserer dt. Bekannten (Hotti, Uli+Rike), die wir bereits in Indien getroffen hatten. Wir gaben alles und konnten sie an der Kreuzung des Ortes abfangen. Daraufhin gingen wir zusammen Essen und tauschten unsere Erlebnisse der letzten Wochen aus.

Anschliessend folgten wir weiter der kurvigen Landstrasse entlang der vielen Terrassenfelder mit einigem Bus- und Truckverkehr. Auf halber Strecke nach Kathmandu uebernachteten wir in Methauda in einer ganz einfachen Lodge und tranken abends noch ein Bier.

Die letzte Etappe der Reise nach Kathmandu war noch einmal sehr hart fuer mich. Irgendwie fuehlte ich mich ziemlich fertig. Kurz nach der Abfahrt riss noch der Schaltzug, den ich so kurz vor dem Ziel nicht mehr tauschen wollte. Dadurch hatte ich nur wenige Gaenge zur Verfuegung und legte die Kette auf den kleinsten Zahnkranz, den ich fuer die kommende starke Steigung von 600 m auf 1.400 m auch brauchte. Neben den langsamen Trucks und Bussen quaelten wir uns die enge und kurvige Serpentinenstrecke mit tollem Blick auf den schneebedeckten Himalaya hinauf. Auf dem Pass kurz vor Kathmandu kamen wir sehr fertig an und vor uns lag eine kleine Abfahrt bis zum lang ersehnten Endziel. Zunaechst durchquerten wir den weniger schoenen Stadtrand mit viel Verkehr und erreichten den Durbar Square im Zentrum Kathmandus. Somit war das ueber Monate anvisierte Ziel erreicht. Ich freute mich vor allem, die harte Etappe abgeschlossen zu haben und konnte es noch gar nicht richtig fassen, am Ziel zu sein. Unsere urspruenglich geplante Feier in Kathmandu fiel eine Nummer kleiner aus, da wir am Abend viel zu fertig waren.

In Kathmandu beschaeftigte mich mein Mitbringsel aus Indien: Parasiten. Nach einer Behandlung in einer Klinik ging es mir jedoch schon viel besser und ich startete zum Abschluss des Trips noch eine kleine Trekkingtour. Doch davon kann ich Euch zu Hause erzaehlen. Nun moechte ich mich bei allen Lesern fuer das Interesse, fuer die vielen Mails und Gaestebucheintraege sowie bei Jens Frank fuer die Betreuung der Homepage recht herzlich bedanken. Es war immer wieder schoen, Nachrichten von zu Hause zu erhalten. Ich wuensche Euch einen guten Start in das Jahr 2003.

Bis dann,

Dirk aus Kathmandu

(Gesendet am 01.01.03)

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